Die unterschiedlichen Arten von Angriffen auf Netzwerke verstehen

Die wichtigsten Angriffe: wie sie funktionieren, was ihre Ziele sind und wie man sie verhindern kann.

1. Einleitung

Netzwerke und das Internet sind heute das wichtigste Mittel zur Datenübertragung und Kommunikation und als solches verschiedenen Bedrohungen ausgesetzt, die die Privatsphäre und die Integrität von Informationen gefährden können.
Cyberkriminelle nutzen eine Vielzahl von Techniken und Tools, um auf unterschiedliche Art Angriffe auf Netzwerke und Computersysteme auszuführen. Einzig um allein, um sich Zugang zu vertraulichen Informationen zu verschaffen oder Benutzern und Unternehmen Schaden zuzufügen.
In diesem Artikel werden wir die möglichen Formen von Angriffen auf ein Netzwerk untersuchen, damit Sie die existierenden Bedrohungen besser verstehen und Schritte zum Schutz Ihrer Daten und Systeme unternehmen können.
Im Folgenden werden wir die wichtigsten Angriffsarten analysieren und erklären, wie sie funktionieren, welche Ziele sie verfolgen und wie man sie verhindern kann.

2. Denial of Service (DoS)-Angriffe

Denial of Service (DoS)-Angriffe sind eine verbreitete Art von Netzwerkangriffen, die darauf abzielen, die Systeme eines Servers oder Geräts zu überlasten, sodass es für Anwender nicht mehr erreichbar ist.
Einer der Gründe, warum Server unzugänglich werden, ist der extreme Anstieg des Speicher- und CPU-Bedarfs aufgrund der Vielzahl gleichzeitiger Anfragen.
Diese Angriffe sind in den letzten Jahren immer häufiger geworden und können für die betroffenen Unternehmen sehr unangenehm sein.

DoS-Angriffe können auf verschiedene Weise ausgeführt werden.
Eine der häufigsten Methoden ist der sogenannte SYN-Flood-Angriff, bei dem Angreifer eine große Anzahl von Verbindungsanfragen an einen Server sendet, sodass dieser überlastet wird und nicht mehr reagieren / antworten kann.
Hierbei fordert der Nutzer eine Verbindung zu einem Server an, der Server bestätigt die Anfrage des Nutzers mit einem SYN -ACK-Paket. Der Eingang dieses Pakets wird vom Nutzer in Form eines ACK-Pakets rückbestätigt und es wird eine Verbindung hergestellt.

Das wird missbräuchlich ausgenutzt, um Anfragen an den Server von falschen oder manipulierte IP-Adressen zu senden. Da diese Anfragen wie legitime Verbindungen erscheinen, antwortet der Server auf jede Anfrage mit einem SYN-ACK-Paket von jedem angefragten offenen Port.

Die endgültige Rückbestätigung via ACK-Paket kommt aber nie an, und der Server unterhält eine wachsende Anzahl von Open-Port-Verbindungen. Sobald alle verfügbaren Ports geöffnet wurden, kann der Server nicht mehr normal arbeiten. Sprich der Server / die Webseite ist nicht mehr erreichbar.

DoS-Angriffe können schwerwiegende Folgen für Unternehmen haben, wie z. B. den Verlust von Daten oder die Unterbrechung von Diensten. In einigen Fällen können DoS-Angriffe sogar wirtschaftliche Folgen haben, da ein Unternehmen mit Online-Transaktionsdiensten diese während eines DoS-Angriffs nicht mehr anbieten kann.
Eine der wirksamsten Maßnahmen zur Verhinderung eines DoS-Angriffs ist die Implementierung von Systemen zur Erkennung und Verhinderung von unberechtigten Zugriffen (IDS/IPS), die DoS-Angriffe erkennen und abwehren können, bevor Geräte unzugänglich werden.

Darüber hinaus ist es wichtig, Redundanz- oder Failover-Systeme zu haben, damit im Falle eines DoS-Angriffs auf einen Server die Dienste auf anderen Servern weiterlaufen können. Grundsätzlich ist es wichtig, für solche Angriffe leistungsfähige Hardware zu haben.

Auch als Endbenutzer können Sie dazu beitragen, DoS-Angriffe zu verhindern, indem Sie sicherstellen, dass Ihre Systeme auf dem neuesten Stand sind und keine Schadsoftware installiert ist. Bei einem DoS-Angriff kann die Kontrolle über einen Computer übernommen werden, um einem Botnet beizutreten und dann ohne das Wissen des Benutzers einen DDoS-Angriff (Distributed DoS) auszuführen.


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3. Phishing-Angriffe

Phishing-Angriffe können viele Wege verfolgen. In der Regel handelt es sich dabei um eine gefälschte Webseite oder E-Mail, die wie eine seriöse Webseite oder E-Mail aussieht, um den Benutzer dazu zu bringen, persönliche Daten preiszugeben oder auf einen bösartigen Link zu klicken. Achten Sie daher darauf, dass Sie keiner Webseite oder E-Mail trauen, die Ihnen verdächtig vorkommt.

Ein Mittel, um nicht Opfer eines Phishing-Angriffs zu werden, besteht darin, immer die Webadresse und den Absender der E-Mail zu überprüfen, bevor man persönliche Daten eingibt oder auf einen Link klickt. Bei Zweifeln an der Echtheit einer E-Mail oder Webseite ist es besser, diese zuerst zu überprüfen. Keine Bank / Telefonanbieter / Dienstleister sendet Ihnen eine E-Mail mit dem Text “Sehr geehrter Herr bzw. geehrte Frau” – man kennt Sie beim dort beim Namen!

Phishing ist eine Form des Social Engineering, bei der durch Überredung und Manipulation versucht wird, an vertrauliche Informationen zu gelangen. Beim Social Engineering werden menschliche Eigenschaften wie Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Angst oder Respekt vor Autorität ausgenutzt, um zu manipulieren.

Cyberkriminelle nutzen Social-Engineering-Techniken, um persönliche Informationen aus sozialen Netzwerken zu erhalten, wie z. B. Kosenamen, Geburtsdaten usw., und verwenden diese, um eine personalisierte Phishing-Nachricht zu erstellen.

Phishing-Angriffe können schwerwiegende Folgen für Benutzer und Unternehmen haben. Verbraucher können nicht nur um Bares getrogen werden, während Unternehmen wichtige Daten oder gar Betriebsgeheimnisse verlieren.

Um sich vor Phishing-Angriffen im Netz zu schützen, ist es wichtig, dass sich die Benutzer über die von den Angreifern verwendeten Techniken informieren und diese kennen. Benutzer sollten sich bewusst sein, dass E-Mails oder Textnachrichten, in denen persönliche oder finanzielle Informationen angefordert werden, verdächtig sind und überprüft werden sollten, bevor sie darauf antworten. Niemand fordert persönliche Passwörter per E-Mail an!
Unternehmen können auch Maßnahmen zum Schutz vor Phishing-Angriffen ergreifen, wie z. B. die Implementierung von E-Mail-Sicherheitsmaßnahmen, die Schulung von Mitarbeitern und die Umsetzung strenger Cybersicherheitsrichtlinien.

FlashStart bietet eine umfassende Lösung, um solche Angriffe aus dem Internet zu verhindern und mögliche Bedrohungen oder einen Datendiebstahl durch Cyberkriminelle zu stoppen.

4. Ransomware-Angriffe

Ransomware-Angriffe sind derzeit eine der beunruhigendsten Bedrohungen für die Cybersicherheit. Ransomware-Angriffe sind gekennzeichnet durch die Verschlüsselung der Daten des Opfers und die Forderung eines Lösegelds, um diese freizugeben. Ransomware-Angriffe können für Unternehmen verheerend sein, da sie den vollständigen Verlust wichtiger Daten, Ausfallzeiten und Umsatzeinbußen zur Folge haben können.

Ransomware-Angriffe haben sich im Laufe der Zeit immer weiter entwickelt. Cyberkriminelle nutzen Social-Engineering-Techniken oder Schwachstellen, um die Systeme der Opfer zu infizieren. Angreifer können Phishing-Techniken einsetzen, um Benutzer dazu zu verleiten, bösartige Software herunterzuladen oder auf bösartige Links zu klicken. Sie können auch Techniken zur Ausnutzung von Sicherheitslücken bei Software einsetzen, und sich so Zugang zu den Systemen der Opfer zu verschaffen.

Sobald Ransomware das System des Opfers infiziert hat, werden die Daten verschlüsselt und eine Lösegeldforderung angezeigt, in der die Zahlung eines Geldbetrags zur Freigabe der Daten gefordert wird. Ransomware-Angriffe können für Unternehmen besonders gefährlich sein, da sie den Verlust wichtiger Daten, Ausfallzeiten und Umsatzeinbußen verursachen können.

Um sich vor Ransomware-Angriffen zu schützen, ist es wichtig, proaktive Maßnahmen zum Schutz von Systemen und Daten zu ergreifen. Unternehmen sollten Sicherheitsmaßnahmen wie Firewalls und Antiviren-Software implementieren, um das Risiko eines Ransomware-Angriffs zu verringern. Außerdem ist es immer ratsam, Back-up-Systeme oder aktualisierte Kopien zu haben, da im Falle eines Angriffs die Möglichkeit besteht, mit aktuellen Daten Systeme wiederherzustellen.
Um das Risiko eines Ransomware-Angriffs zu minimieren, ist es wichtig, dass die Mitarbeiter die Risiken und die besten Sicherheitspraktiken verstehen.


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5. Brute-Force-Methode

Brute-Force-Angriffe sind eine Technik, die häufig von Cyberkriminellen eingesetzt wird, um Passwörter oder Zugangsschlüssel zu Computersystemen zu entschlüsseln. Bei dieser Art von Angriff wird eine große Anzahl möglicher Kennwortkombinationen ausprobiert, bis die richtige gefunden wird.

Brute-Force-Angriffe können äußerst effektiv sein, wenn das Passwort oder der Passcode einfach zu erraten oder “schwach” ist. Cyberkriminelle verwenden spezielle Software, um den Prozess der unbefugten Eingabe von Passwörtern zu automatisieren, sodass sie innerhalb weniger Minuten Tausende von Kombinationen ausprobiert werden können.

Es gibt verschiedene Arten von Brute-Force-Angriffen, z. B. Dictionary-Angriffe oder ausführliche Brute-Force-Angriffe.
Bei einem Dictionary-Angriffe verwenden Cyberkriminelle eine Liste gängiger Nutzernamen und Passwörter, um Zugriff zu erhalten.
Bei einem intensiven Brute-Force-Angriff probieren die Cyberkriminellen alle möglichen Zeichenkombinationen aus.

Um zu verhindern, dass Cyberkriminelle das Passwort mithilfe von Brute-Force-Techniken erraten, ist es wichtig, die Anzahl der Anmeldeversuche zu begrenzen.
Darüber hinaus können Unternehmen zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen einführen, wie z. B. die Multifaktor-Authentifizierung, bei der die Benutzer mehrere Formen der Authentifizierung angeben müssen, um auf Systeme zugreifen zu können.
Ein Angreifer kann diese Art von Angriff nutzen, um sich Zugang zu Unternehmensressourcen oder ungeschützten Geräten wie Internet-Routern zu verschaffen. Es gibt viele Möglichkeiten, diese Art von Angriffen zu erkennen und zu verhindern, von spezieller Software bis hin zu Techniken im Falle von Netzwerkausrüstung und Firewalls.

6. FlashStart ist die Antwort auf unterschiedliche Arten von Bedrohungen und Netzwerkangriffen

FlashStart ist eine Sicherheitslösung, die zum Schutz vor einer Vielzahl von Netzwerkangriffen entwickelt wurde.
Unsere Lösung basiert auf Cloud-basierten DNS-Diensten, in die künstliche Intelligenz integriert wurde, um bösartige Domains zu erkennen und deren Inhalte zu blockieren, noch bevor ein Benutzer auf bösartige Webseiten zugreift oder durch Viren/Malware oder Ransomware infiziert wird.
Mit seinem proaktiven Ansatz und der Fähigkeit, sich an die ständig weiterentwickelnden Bedrohungen anzupassen, hat sich FlashStart zu einer zuverlässigen und effektiven Sicherheitslösung entwickelt.

Ein weiterer Vorteil von FlashStart ist die hohe Flexibilität bei der Erkennung an sich ständig ändernde Bedrohungen. Cyberkriminelle suchen immer nach neuen Wegen, um Netzwerke anzugreifen, doch mit fortschrittlichen Erkennungstechniken kann FlashStart neue, noch unentdeckte Bedrohungen identifizieren und vor diesen schützen.
Man darf nicht vergessen, dass ein Antivirenprogramm nur mit einer Datenbank aus bereits identifizierten Bedrohungen arbeitet. Im Gegensatz zu Lösungen wie FlashStart, die künstliche Intelligenz dazu einsetzt, um Bedrohungsmuster zu erkennen, um so unsichere Domänen zu klassifizieren.

Mitarbeiter in Unternehmen können mitunter auch eine Schwachstelle darstellen, wenn sie nicht darauf geschult sind, solche Angriffe zu erkennen.
FlashStart hilft, Phishing-Versuchen und anderen Formen von Betrug zu frühzeitig zu erkennen. Heutzutage ist es üblich, per E-Mail Links zu erhalten, die sich als gültige Domänen auszugeben, z. B. für Banken, Finanzinstitute oder andere Bereiche aber gefälscht sind; FlashStart kann diese Art von Internet-Spoofing erkennen.

Neben der Fähigkeit, sich gegen verschiedene Arten von Angriffen zu schützen, bietet FlashStart auch andere nützliche Funktionen. So kann unsere Lösung zum Beispiel detaillierte Berichte über die Netzwerkaktivität erstellen, die Netzwerkadministratoren dabei helfen, Risiken zu erkennen und zu beheben und bestimmte Domänen für die Überwachung des Datenverkehrs zu sperren, wie zum Beispiel soziale Netzwerke.

FlashStart lässt sich mit anderen Arten von Sicherheitslösungen kombinieren, um den Schutz zu erhöhen. So gibt keine Kompatibilitätsprobleme bei der Verwendung von Routern mit IDS/IPS und den Systemen von FlashStart. Ebenso besteht die Möglichkeit, mit FlashStart ein UTM-System zu erstellen.

Mit seinem proaktiven Ansatz und seiner Fähigkeit, sich an die sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen anzupassen, ist FlashStart die perfekte Lösung für Unternehmen weltweit.
Wir hoffen, dass dieser Artikel Unklarheiten über die verschiedenen Arten von Angriffen im Internet ausräumen konnte und so zu mehr Sicherheit führt.

Wir lesen uns in der nächsten Ausgabe!


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Category: Cloud, Verbesserungen
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