Was versteht man unter sicherem Browsen im Internet?

Browser gestützter Webschutz zum Surfen im Internet, bedeutet im Grunde

Browser gestützter Webschutz zum Surfen im Internet, bedeutet im Grunde, dass der Schutz des Benutzers direkt über das Programm (Browser) erfolgt, welcher verwendet wird.
Sprich, es handelt sich um einen in den Browser eingebauten Schutz, der sowohl Vorteile als auch Nachteile hat. Diese werden sie in diesem Artikel beschreiben.

1. So funktioniert der Webschutz über den Browser

Der Browser, also das Programm zum Surfen, ist nahezu auf jedem Computer, Smartphone oder Tablet verfügbar. Wir können einen bestimmten Browser installieren oder den verwenden, der vorinstalliert ist.
Chrome, Edge, Safari für die Mac-Welt, Firefox und Opera sind die beliebtesten Browser und alle haben einen integrierten Browserschutz.

Der Webschutz des Browsers hat die ausdrückliche Aufgabe, den Benutzer während des Surfens zu schützen. Das bedeutet, dass das in den Browser integrierte Tool jedes Mal, wenn der Benutzer versucht, eine Website aufzurufen, vor dem Herstellen der Verbindung prüft, ob die Website „sauber“ ist, d. h. ob sie keine gefährlichen oder anstößigen Inhalte enthält.

So soll beispielsweise verhindert werden, dass Minderjährige auf pornografischen oder gewaltverherrlichenden Seiten surfen oder Inhalte verbreiten, die sie in irgendeiner Weise negativ beeinflussen könnten. Dazu gehören auch Seiten, die Waffen oder illegale Produkte verkaufen. Schließlich sollen auch gefährliche Websites blockiert werden, die Malware, Ransomware, Spyware, Trojaner und Phishing-Sites enthalten.

Die Funktion dieser integrierten Filter ist in allen Browsing-Programmen ähnlich. Nehmen wir als Beispiel den Webschutz in Google Chrome.
Zunächst muss man das Schutzniveau manuell einstellen. Im Falle von Chrome geht man zu den Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit und gelangt zu einer Registerkarte mit zwei Schutzniveaus.

Beim erweiterten Schutz handelt es sich laut Google um ein System zum proaktiven Schutz vor gefährlichen Erweiterungen, Websites und Downloads sowie um eine Warnung im Falle einer Passwortverletzung. Das System checkt die Anfrage des Nutzers, sprich überprüft die eingegebene URLs anhand einer in Chrome gespeicherten Liste unsicherer Websites und erlaubt oder blockiert diese dann.

Bei diesem Dienst werden natürlich Daten an Google gesendet und der Nutzer geschützt. Das bedeutet, dass der Nutzer, der sich mit einem Google-Konto authentifiziert hat, bei allen Google-Diensten, die er nutzt, geschützt ist, z. B. bei Google Mail und der Suche, auch bei Bildern, sowie auf anderen Geräten.
Google offeriert auch eine niedrigere Standardschutzstufe bzw. gar keinen Schutz.

Da Kinder meist von mobilen Geräten aus surfen, bietet Google auch Family Link an, eine App speziell für die elterliche Kontrolle. Diese App überwacht alle Aktivitäten auf einem Smartphone oder Tablet, nicht nur das Surfen, und ermöglicht es den Nutzern unter anderem auch, Zeitlimits für die Nutzung festzulegen.

Der Ansatz von Microsoft ist etwas anders und bezieht sich auf das Betriebssystem. Was bedeutet das?
Microsoft Defender schützt einen Desktop-Computer vor jeder bösartigen Bedrohung, unabhängig davon, woher sie kommt. Microsoft Defender ist ein echter, kostenloser, modularer 360-Grad-Schutz, der anpassbar ist und auch in Unternehmen eingesetzt werden kann. Obwohl er kostenlos ist, handelt es sich unabhängigen Bewertungen zufolge um einen guten Sicherheitsdienst. Vielleicht nicht den Besten, wenn es um Anforderungen geht, die Eltern stellen.

2. Die Vorteile des Schutzes über den Internet-Browser

Wie bereits beschriebe, sind alle Webschutzdienste eines Browsers ähnlich. Im Gegensatz zum Schutzdienst von Google schützen diese jedoch nicht immer den authentifizierten Nutzer, der die Dienste desselben Anbieters nutzt (Google mit Chrome, Gmail, Google Images zum Beispiel), sondern den Nutzer, sogar anonyme Nutzer, die nur das Browsing-Programm nutzen.
Darüber hinaus gibt es mehrere Webdienste, wie YouTube, und andere, wie Netflix, die Schutzfunktionen haben, aber nur innerhalb des Dienstes. Wir wissen auch, dass gefährliche URLs den Nutzer auf verschiedenen Wegen erreichen können: per E-Mail, per SMS, per Chat, zum Beispiel.

Die Vorteile eines Webschutzdienstes im Browser liegen auf der Hand.
Eltern können die Gewissheit haben, dass ihr Kind nicht auf schädliche Webseiten zugreifen kann. Es ist, kurz gesagt, eine gute Antwort auf die Frage, wie man für Minderjährige ungeeignete Inhalte im Internet blockieren kann. Außerdem kann man auch dann beruhigt sein, wenn eine gefährliche URL in eine SMS oder einen Chat eingefügt wird, da der Klick das automatische Öffnen des Browsing-Programms und damit dessen Schutzfunktion auslöst.

3. Die Grenzen des browserbasierten Schutzes

Solche Hilfsmittel haben jedoch einige Einschränkungen, die man im Hinterkopf behalten sollte. Erstens ist der Webschutz in einem Browse leicht konfigurierbar, was bedeutet, dass es, wie im Fall von YouTube oder Netflix, nicht allzu kompliziert ist, ihn zu deaktivieren.

Eine weitere Einschränkung ist, dass diese Dienste meist kostenlos sind. Grundsätzlich nichts Negatives, weil diese Dienste in den meisten Fällen einen akzeptablen Schutz bieten. Trotzdem aber können sie in Bezug auf Genauigkeit und Qualität nicht mit bezahlten DNS-Filtern mithalten.
Ein kostenloser Dienst kann nicht mit kostenpflichtigen Filterdiensten konkurrieren und ist nicht für Unternehmen, Schulen oder die öffentliche Verwaltung geeignet.


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Die Webschutzdienste des Browsers stützen sich auf Standard-Blacklist-Archive, die weder von hoher Qualität und schlimmer noch nicht aktuell sind. Darüber hinaus sind die Algorithmen, die die von diesen Diensten verwendeten Inhalte analysieren und blockieren, möglicherweise nicht zu 100 % effizient.

Kurz gesagt, wenn ein Tool kostenlos ist, können wir nicht erwarten, dass es perfekt ist. Wenn die Algorithmen zur Analyse der in den Websites enthaltenen Wörter sowie die schwarzen Listen nicht ständig aktualisiert werden, besteht ein hohes Risiko falscher Sperren, d. h. blockiertes Surfen oder grünes Licht für Websites, die sich erst dann als bösartig herausstellen, wenn es zu spät ist.

Eine weitere offensichtliche Einschränkung der Web-Schutzdienste des Browsers ist schließlich die fehlende Möglichkeit, diese vollständig und nach Gusto anzupassen.
In Unternehmen, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Verwaltungen müssen individuelle Filter erstellt werden. So kann ein Unternehmen beispielsweise den Zugang zu sozialen Netzwerken, zu Websites für die Personalbeschaffung oder zu Websites von Wettbewerbern sperren, was mit den beschriebenen kostenlosen Tools nicht möglich ist.

4. Andere Tools für Sicherheit im Internet

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die in den Browser integrierten Webschutz-Tools im privaten Bereich nützlich sein können, aber auch dass es noch weitere effizientere und sicherere Filter und Dienste gibt.
Wir beziehen uns auf DNS-Filter, von denen wir, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, sagen können, dass sie viel effektiver sind.

Ein DNS-Filter prüft die nicht nur die Qualität eines Servers / einer Webseite, zusätzlich dazu fällt ein professioneller Filter für DNS Anfragen nicht auf die Tricks von böswillige Menschen bei der Maskierung (Verschleierung) von Domänennamen herein.
Ein DNS-Filter prüft, ob die Adresse des Servers auf einer schwarzen Liste steht, und die schwarzen Listen sind viel umfassender und aktueller als ein kostenloses Tool zur Kontrolle des Website-Zugangs.


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